Was benötigt wird, um ein Kind mit Stoff zu wickeln, sind natürlich in erster Linie Stoffwindeln. Wie viele Ihr braucht hängt allerdings vom System, denWickelintervallen sowie vonderWaschhäufigkeit
ab. In etwa kann man von einem Bedarf an 30 Windeln ausgehen, wenn alle 3 Tage gewaschen werden soll.
Das restliche Zubehör lässt sich ähnlich individuell zusammenstellen. Was für die einen Eltern unentbehrlich ist, halten andere wiederum für überflüssig. Im Folgenden habe ich Euch eine Übersicht
des unterschiedlichen Zubehörs zusammengestellt.
Hierbei handelt es sich um ein dünnes, biologisch abbaubares Vlies, welches über der saugenden Schicht in der Windel platziert wird. Mit Hilfe des Vlies ist es möglich den Stuhl des Kindes einfach in
der Toilette zu entsorgen. Das Vlies wandert anschließend in den Mülleimer. Falls kein Stuhl in der Windel gelandet ist, kann das Vlies auch ohne Probleme gewaschen und noch einmal wiederverwendet
werden.
Für Unterwegs sind Wetbags (zu deutsch: Nasstaschen) einfach unschlagbar. Schmutzige Windeln können sauber verwahrt werden, ohne den restlichen Inhalt der Wickeltasche zu verschmutzen. Kleine Wetbags
eignen sich auch zur Aufbewahrung feuchter Lappen, wenn man zusätzlich auf Feuchttücher verzichten möchte. Auch zur Aufbewahrung von Badesachen, nach einem Schwimmbadbesuch, sind sie einfach
unschlagbar.
Wie Überhosen bestehen Wetbags meist aus PUL, was sie atmungsaktiv aber wasserdicht macht. Nach Benutzung können Sie ganz normal, zusammen mit den Windeln, in der Maschine gewaschen werden.
Wie bereits erwähnt eignen sich Waschlappen hervorragend als Alternative zu Feuchttüchern. Nun scheint manch einer die Verwendung von Waschlappen zuhause noch nachvollziehen zu können,
jedochunterwegs für mehr als unpraktisch zu halten. Allerdings ist es kaum aufwändiger feuchte Waschlappen in einer kleinen Box oder Wetbag, anstatt einer Packung Feuchttücher für unterwegs
mitzunehmen.
Manche finden es auch angenehmer, trockene Lappen und eine kleine Wasserflasche dabei zu haben.
Was man im Endeffekt besser oder praktischer findet, muss jeder für sich wissen. Fakt ist, dass man eine Menge an Müll vermeiden kann, wenn man auf Einwegfeuchttücher verzichtet.
Natürlich könnte man benutzte Windeln auch zuhause in einer Wetbag sammeln, viele Eltern entscheiden sich jedoch hier für einen Eimer. Diesen kann man mit einem Wäschenetz oder einem altenKissenbezug
bestücken, um den Transfer der Windelwäsche hin zur Waschmaschine zu erleichtern.
Anstelle von Einwegwickelunterlagen, gibt es die Möglichkeit Wickelunterlagen aus Stoff zu verwenden. Meist haben diese außerdem eine wasserdichte PUL-Schicht.
Ähnlich wie Stoffwindeln selbst sehen sie schön aus, lassen sich mehrfach wieder verwenden und vermeiden Müll.